Clausthaler Wingolf zu Marburg

In Treue für Wahrheit und Freiheit



Philipps-Universität Marburg

Die Philipps-Universität Marburg (genannt auch Alma Mater Philippina) umfasst 16 Fachbereiche, deren Einrichtungen über das Marburger Stadtgebiet verteilt sind. Mit über 26 Tausend Studenten  zählt sie zu den mittelgroßen deutschen Volluniversitäten. Sie wurde 1527 von Landgraf Philipp dem Großmütigen als protestantische Hochschule gegründet.

Führend in Rankings ist sie vor allem in den Naturwissenschaften, insbesondere Chemie und Biologie, ebenso wie in der Psychologie. Hervorragend ausgewiesen ist sie beispielsweise in den Materialwissenschaften und der Nanotechnologie, in der Tumorbiologie und der Mikrobiologie, in den Neurowissenschaften, auf dem Gebiet der Optodynamik, der Friedens- und Konfliktforschung sowie weiteren natur- und geisteswissenschaftlichen wie auch medizinischen Fachgebieten. Im Bereich der Forschung gilt sie als überdurchschnittlich erfolgreich, was viele hohe Auszeichnungen für Wissenschaftler der Universität, insbesondere elf Leibniz-Preise, belegen.

Desweiteren brachte die Universität, seit Beginn des 20. Jahrhunderts, auch elf Nobelpreisträger hervor (5x Chemie, 4x Medizin, 1x Physik, 1x Literatur).

Eine Besonderheit in der heutigen Universitätslandschaft stellt das Semesterticket dar. Inoffiziell gerne als „bestes Semesterticket Deutschlands“ bezeichnet, ermöglicht es den Studenten den ÖPNV im gesamten hessischen Landesgebiet zu nutzen. Darüber hinaus ist eine kostenfreie Nutzung aller IC, und ausgewählter ICE-Verbindungen in Hessen und den angrenzenden Bundesländern möglich.

Neben den Vorlesungen bietet die Universität auch Kultur-, Sport- und Freizeitangebote an. So stehen im Hochschulsport fast 100 verschiedene Sportarten zur Verfügung, darunter Ball- und Teamsportarten wie Rugby, Lacrosse oder American Football, Wasser-, Reit- und Kampfsport sowie Yoga und Shiatsu.